Die Drei (Teil Eins)

Die Drei (Teil Eins)

Intro (29. Mai 2017)

Bei der aktuellen Hitze kommt das Gehirn ja meist auf komische Ideen. Mein Hirn wurde heute im Auto so richtig gekocht. Da kam mir in den Sinn, dass ich mal die Geschichten hinter den Tracks von Kamarad Meyer Musik aufschreiben könnte – und zwar so, dass sie dir nicht langweilig erscheinen. Hier wären die ersten drei:

Juliane Wolf – River Queen / Ambient Version (KMM011)

Ladies first! Juliane Wolf trat am internationalen Frauentag 2016 in den Kosmos von Kamarad Meyer Musik. Less kennt sie schon länger und er reagierte auf einen Facebook-Post von mir, worin ich Ladies aufgefordert habe, mir ihre Tracks zu schicken. Dadurch entstand der Kontakt zu Juliane. Es dauerte auch nicht lang und ich bekam vier Tracks von ihr zugeschickt. Das war ein toller Moment, weil die Tracks, welche sie mir schickte hauten mich um! Daraus wurde später die „Universe Of You And Me“ EP. Techno trifft auf Ambient – eine sensationell spannende Mischung, wie ich finde. Und dazu dann noch der traumhaft schöne Balearic House Remix von meinem holländischen „Buddy“ Sounom aus Holland. Als Teaser-Track habe ich „River Queen“ in der Ambient-Version rausgesucht. Nicht um sonst hat u.a. Gabriel Le Mar seinen Support für die Universe Of You And Me gegeben!

Bildertal – Futurebots (KMM012)

Bildertal. Mit ihm habe ich lange nicht mehr telefoniert… du musst wissen, dass man mit ihm sich gut über Geld und die Welt unterhalten kann. Lange Gespräche. Sehr lange. Zusammengeführt hat uns übrigens Andreas Wiegand aka Andomat3000 aka the mighty Senor De La Casa. Die Tracks, die ich als erstes von Bildertal hörte, erinnerten mich sofort an das frühe Zeug von Acid Jesus (Alter Ego). Der Track „Futurebots“ von seiner ersten EP auf Kamarad Meyer Musik, Coup Des Fantômes, ist ein gutes Beispiel, damit du verstehst, was ich meine, aye?!

Drew Miller – Thagomizer (KMM007)

Drew Miller wird als erster internationaler Künstler in der Geschichte von Kamarad Meyer Musik überdauern. Seine Heimat ist Schottland. Gott, wie gerne würde ich da mal hinreisen! Jedenfalls hatte ich Drew über SoundCloud angeschrieben. Er antwortete dann auch recht schnell und schickte mir kurz danach schon die zwei Tracks für seine Single (KMM007). Der Track „Thagomizer“ versetzte mich dabei augenblicklich zurück ins Jahr 1994. Ich hörte damals im Sommer mit Freunden die legendäre HR-Clubnight, mit’m Svenner (Sven Väth). Er war ja bekannt für seine kryptisch-nasalen Ansagen. Das war die Clubnight in der ich das erste mal in meinem Leben den Track „Kraft“ von Eternal Basement hörte. An diesen Moment wurde ich durch Drew Miller wieder erinnert. Achtung, Insider: Mama, ich hab sogar einen aus Schottland in meinem Roster!